Pflegeanleitungen und Tipps
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Waschen von Kleidern
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Pflege von Trinkhörnern
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Pflege von Holzgeschirr und Besteck
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Knochenleim anrühren
Wasch- und Pflegetipps für Kleidungsstücke
Maschinenwäsche bis 30°C
Vor dem ersten Tragen empfehlen wir alle Kleidungsstücke, die in der Maschine gewaschen werden können, vor dem Tragen kalt einzuweichen! Einfach möglichst kaltes Wasser vom Hahn ins Waschbecken oder in die Badewanne laufen lassen. Die Wäsche muss ganz mit Wasser bedeckt sein und das Wasser gut aufsaugen können. Allenfalls müssen einzelne Kleidungsstücke etwas geknetet oder ab und zu gedreht werden. Nach einigen Stunden (am besten über Nacht), oder aber nach mind. 30 Minuten, kann die Kleider raus genommen werden und normal in der Maschine bei 30°C gewaschen werden.
Das Einweichen und vorzeitige Waschen in der Maschine fixiert bei gefärbten Stoffen die Farben an den Fasern, verhindert grösstenteils das Einlaufen und entfernt den Schutzspray (Appretur), den alle Kleider für den Transport erhalten um unterwegs unerwünschte Tierchen fern zu halten!
Trocken Reinigen (Wollkleider)
Kleidungsstücke aus Wolle sollten nicht nass gewaschen werden. Wenn möglich auch nicht von Hand.
Den Dreck (z.B. Erde bei Umhängen) einfach trocknen lassen und dann mit einer Kleiderbürste abbürsten. An einen Kleiderbügel hängen und gut auslüften lassen.
Sollte ein Waschen unumgänglich sein (wenn z.B. Bier oder Met verschüttet wurde), dann am besten von Hand und nur an der lokalen Stelle mit Wasser reinigen.
Denn Waschen löst das Wollfett aus dem Stoff. Wollfett ist ein natürliches Imprägnierungsmittel und verhindert somit, dass man im Regen unter dem Umhang nass wird.
Mit unseren Wollumhängen von der Marke "Leonardo Carbone" bleiben sie mind. 2 Stunden trocken im strömenden Regen! Diese Umhänge kann man auch in der Maschine waschen, wir empfehlen es aber nicht, da es das Gewebe stark strapaziert!
Der Regen wäscht das Wollfett zwar auch heraus, aber nur sehr langsam!
Chemische Reinigung
Wäsche, bei denen wir den Vermerk "Chemische Reinigung" oder "Reinigung" angegeben haben, sollten dem entsprechend in eine professionelle Reinigung gebracht werden. Also weder mit der Maschine zu Hause noch von Hand auswaschen!
Leinenkleidung
Ungefärbte Leinenstoffe lassen sich bei 95°C in der Maschine waschen. Gefärten Leinen empfehlen wir aber nur bei max. 40°C zu waschen (30°C reichen aber im Normalfall auch).
Hemden und Kleider zum trocknen an einen Bügel hängen. Dadurch verhindert man ungewünschtes Verziehen des Stoffes.
Pflege von Trinkhörnern aus Rinderhorn
Alle unsere Trinkhörner sind "trinkfertig" d.h. poliert, oberflächenbehandelt und lebensmittelecht lackiert.
Trinkhörner sind ein Naturprodukt, weshalb die Hörner nie denen auf den Bildern gleichen. Jedes Horn sieht anders aus. Die Hörner stammen von domestizierten Rindern aus Afrika oder Südamerika (je nach Lieferung).
Pflege- und Gebrauchshinweise:
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Keine heissen (z.B. Tee oder Kaffee) oder säurehaltigen Getränke (z.b. Cola oder Orangensaft) einfüllen! Dies greift den Lebensmittellack an.
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Sofort nach Gebrauch kurz mit kaltem oder lauwarmem Wasser ausspühlen
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zum gründlichen Reinigen lauwarmes Wasser, Spülmittel und eine Flaschenbüste nehmen. Ab und zu kann man das Horn auch mit Gebissreiniger behandeln. Dies hat sich vor allem bewährt, wenn man es einmal nicht geschafft hat das Horn sofort auszuspülen. ;)
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Die Hörner sind nicht Spülmaschinengeeignet!
Pflege von Holzgeschirr und -besteck
Schalen, Becher und Löffel aus unbehandeltem Holz sind nicht Spühlmaschinengeeignet!
Ebenfalls sollten sie nicht lange im Wasser liegen und nicht mit heissem Wasser gewaschen werden, das Holz quillt sonst auf und wird spröde und brüchig.
Handwarmes Wasser mit Spühlmittel verwenden. Gründlich reingigen und dann gleich abtrocknen.
Nach dem abtrocknen noch etwas warten, bis die Schale o.ä. auch innen trocken ist (dazu nicht an Heizkörper, Feuer oder an die Sonne legen). Dann hat es das Holz gerne, wenn es mit Öl eingerieben wird. Hier empfiehlt sich Speiseöl z.B. Olivenöl.
Knochenleim anrühren
Man nimmt ein ganz normales Wasserglas und schüttet die Leimperlen hinein. Maximal bis zur Hälfte des Glases! Anschliessen giesst man Wasser dazu und zwar bis zur Höhe der Oberkante der eingefüllten Leimperlen. Über Nacht einweichen lassen!
Anschliessend erhitzt man über einer Herdplatte einen Topf mit Wasser und stellt das Gefäss mit dem aufgeweichten Leim hinein und rührt gelegentlich mit einem Holzstab um. Bereits nach wenigen Minuten hat man einen gebrauchsfertigen Leim, der noch beliebig weiter mit Wasser verdünnt werden kann.
Der Leim soll nicht kochen. Wenn er kocht, kann er unter Umständen unbrauchbar werden.
Zum Auftragen des Leimes kann man einen Pinsel nehmen (die die Borsten zusammenhaltende Zwinge sollte nicht aus Eisen sein).
Aufbewahrung: Um nicht zuviel aufbewahren zu müssen, rührt man am besten nicht viel mehr als den Tagesbedarf an. Der Bedarf für den nächsten Tag ist einfach hergestellt: in den Leimtopf mit dem Rest einige Körner und die dazugehörige Menge Wasser dazu und über Nacht aufquellen lassen, am nächsten Morgen verfahren wie oben beschrieben. Ein extra Topf ist nicht erforderlich. Wenn das Projekt fertig ist und man in absehbarer Zeit keinen Leim benötigen: Topf offen stehen und eintrocknen lassen! Ein Deckel fördert nur die Schimmelbildung! Wenn man Glück hat, trocknet der Leim ein bevor sich Schimmel gebildet hat und er ist mit Wasser wieder regenerierbar. Wenn man Pech hat, bildet sich Schimmel, dann den Rest wegwerfen.
Statt eines Wasserglases können alle möglichen anderen Gefässe genommen werden: Keramik, Email, Aluminium oder jeden anderen hitzebeständigen Topf, der nicht aus Eisen ist. Eisen färbt den Leim schwarz und macht ihn unbrauchbar! Bei einem normalen Wasserglas achte man darauf, es nicht zu sehr zu erhitzen, es könnte platzen. Ein hitzebeständiges Laborglas ist optimal, wenn man eines zur Verfügung hat.
